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Schwerpunkte 2017-11-07T17:40:35+00:00

ORIENTIERUNG UND BERATUNG

Erfolg im Studium beginnt bereits bei der Wahl des richtigen Studiengangs und der passenden Hochschule. Eine Studienwahl, die mit den fachlichen Erwartungen, Bedürfnissen und Motivationen der Studierenden übereinstimmt und ihren Kompetenzen entspricht, ist von besonderer Bedeutung, um ein Studium erfolgreich zu beenden und um der teilweise hohen Zahl an Studienabbrüchen entgegen zu wirken. Hochschulen sehen sich zunehmend vor der Herausforderung, Studieninteressierte in ihrer Wahl erfolgreich zu begleiten. Dabei umfasst Studienorientierung mehrere Bausteine. Sie beinhaltet fachspezifische Beratung, gibt Überblick über die Berufsaussichten nach dem Studium und klärt über die allgemeine Organisation der Hochschule sowie über Aufgaben und Abläufe ihrer Institutionen auf. Studienorientierende Angebote geben Einblick in Inhalte, Ziele und Anforderungsprofile der Studiengänge und unterstützen Studieninteressierte dabei, Fehlentscheidungen im Hinblick auf die Studienwahl zu vermeiden oder zeitnah zu korrigieren. Die Maßnahmen sollen helfen, Stärken und Schwächen selbstkritisch einzuschätzen und zu prüfen, ob diese in Einklang mit dem gewünschten Studiengang stehen.

Immer mehr Hochschulen bieten ein breites Spektrum von Studienorientierungsprogrammen an, die diese Aufgaben übernehmen. Diese Programme unterscheiden sich in Dauer und Form ihrer Angebote sowie durch ihre Träger.

Fragestellung
Was können wir aus den verschiedenen Erfahrungen lernen? Was zeichnet erfolgreiche Studienorientierung aus? Wann soll diese am besten beginnen und welche Institutionen sollen an dieser Aufgabe beteiligt werden? Welche Programme sind wirksam und weisen Zukunftsperspektiven auf?

Zielgruppe
Wir möchten Beteiligte aller Bereiche (Lehrende, (Projekt-)Verantwortliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Studienberatung, Öffentlichkeitsarbeit und verwandte Bereiche) innerhalb der Studienorientierungsprogramme einladen, ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen zu teilen.

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QUALIFIZIERUNG

Die Studieneingangsphase hat eine entscheidende Bedeutung für den zukünftigen Studienerfolg. Insbesondere in dieser Phase des Studiums ist es wichtig, dass Studierende die Möglichkeit erhalten, fehlende Vorkenntnisse und Kompetenzen aufzuarbeiten. So können Lernerfolge ermöglicht und langfristig gesichert werden. Dementsprechend haben sich eine Reihe von Einrichtungen und Reformprojekten an Hochschulen zum Ziel gesetzt, die Studieneingangsphase und den Studienstart studierendengerechter zu gestalten. Eine besondere Rolle kommt flexiblen Studienmodellen zu, die an die unterschiedlichen Bedürfnisse und Kompetenzen sowie Studiergeschwindigkeiten der Studienanfängerinnen und -anfänger angepasst sind. Ein wesentliches Ziel dieser Programme ist, nachhaltiges Lernen zu ermöglichen. Dies beinhaltet nicht nur die Erarbeitung fachlichen Grundlagenwissens, sondern legt einen weiteren Schwerpunkt auf die Aneignung der oft abstrakten universitären Denkweisen und der Techniken des selbstständigen Arbeitens und Lernens.

Fragestellung
Wie kann der Übergang des Lehr- und Lernalltags von der Schule zur Hochschule erleichtert werden? Mit welchen Maßnahmen und Lehrmethoden können wir mit heterogenen Vorkenntnissen und unterschiedlichen Lerntempi der Studienanfängerinnen und -anfänger in Studienverlaufsplänen und Lehrveranstaltungen erfolgreich umgehen? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, damit gutes Lehren und Lernen gelingen können? Welche Formate und welche Lehr- und Lernmethoden haben sich als erfolgreich erwiesen? Im Zentrum dieses Themenschwerpunkts steht die Frage, wie wirkungsvolle Lehre in der Studieneingangsphase an den Hochschulen gestaltet werden kann. Dabei soll jeweils die Perspektive der Studierenden und die Perspektive der Lehrenden berücksichtigt werden.

Zielgruppe
Wir laden sowohl Lehrende ein, von ihren individuellen Erfahrungen im Hinblick auf effektive Lehr- und Lernmethoden zu berichten, als auch (Projekt-)Verantwortliche, die sich mit der Planung und Strukturierung studienqualifizierender Unterstützungsmaßnahmen beschäftigen.

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FÖRDERUNG

An deutschen Hochschulen nimmt die Zahl der Institutionen, Programme und Maßnahmen zu, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Unterstützungsangebote insbesondere für den Übergang von der Schule zur Hochschule zu optimieren und diese auf die Bedürfnisse spezifischer Studierendengruppen auszurichten. Viele Konzepte zielen darauf ab, Studieninteressierte und Studierende für das Studium zu motivieren, ihr Interesse an studienbezogenen Fragestellungen zu stärken und einen frühen Bezug zu Forschung und Beruf aufzuzeigen.

Die Begleitung von Studieninteressierten und Studierenden durch fördernde Maßnahmen wird sehr unterschiedlich umgesetzt. Ziel dieses Themenschwerpunkts ist, mehrere Förderarten zu betrachten:

  1. Maßnahmen zur Förderung der Motivation von Studieninteressierten (Schülerinnen und Schüler), z.B. Schülerlabore, Science Camps, BOGY-Programme.
  2. Maßnahmen zur Unterstützung von Studienanfängerinnen und -anfängern bei der Eingewöhnung in das universitäre Studium, z.B. durch Mentoringprogramme.
  3. Maßnahmen zur Förderung des Praxisbezugs im Studium, z.B. Praktika, Besuche von Unternehmen, Projekte mit Anwendungs- oder Forschungsbezug.
  4. Maßnahmen zur Förderung einzelner Studierendengruppen, z.B. Studierende mit alternativen Bildungswegen, Frauen, Studierende aus Familien ohne akademischen Hintergrund, Studierende mit Kind, internationale Studierende.

Fragestellung
Wie können Förderprogramme die Motivation von Studieninteressierten und Studierenden als maßgeblichen Faktor des Studienerfolgs erhöhen? An welchen Stellen im Bildungsweg ist der Einsatz fördernder Maßnahmen sinnvoll? Welche Kompetenzen sind im Berufsleben entscheidend und können bereits in der Studieneingangsphase gefördert werden? Welche Maßnahmen haben sich zur Unterstützung der genannten Studierendengruppen bewährt?

Zielgruppe
Wir möchten Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, Hochschulen sowie weiterer öffentlicher, sozialer und privater Einrichtungen nicht nur zu einem systematischen Austausch über Erfahrungen und Projektergebnisse einladen, sondern auch eine Diskussion über zukünftige Entwicklungen von Fördermaßnahmen und  Projekten anregen.

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Veranstalter:

Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart.

Verbunduniversitäten:

Förderer: